Gegen SV Wickrathberg war am Mittwochabend im Halbfinale des Nierspokal für den TuS nichts zu holen.
Der Gegner erwies sich sehr schnell als mehr als eine Nummer zu groß für die Keyenberger. Der Schiedsrichter hatte die Partie grade erst angepfiffen, da lag der TuS auch schon mit 0:1 hinten. Bis zur 12. Minuten waren die Wickrathberger dann schon bis auf 0:3 davongezogen.
Für den TuS ging es von da an natürlich nur noch um Schadensbegrenzung. In der 32. Minute fiel dann noch das 0:4.
In der Pause nahmen sich die Keyenberger vor wenigstens nicht unter zu gehen und die Niederlage in Grenzen zu halten. Dies gelang in der zweiten Hälfte eingentlich ganz gut. Denn bis auf das 0:5 in der 80. Minute erzielten die Wickrathberger keinen weiteren Treffer. Allerdings muss fairerweise auch erwähnt werden, das der Titelverteidiger nach der Pause einen oder zwei Gänge zurückschaltete.
Für den TuS geht es nun am Sonntag um den dritten Platz. Gegner hier wird entweder der SV Holzweiler oder der Nachbarn aus Kuckum.
Aufstlleung TuS:
Meuter C. - Schnitzler, Conrads (46. Winkler), Lennartz - Meuter M., Corsten, Schiffer D., Kregelin, Schindeldecker - Waldraff, Strelczyk
Durch einen nie gefährdeten 5:0 Sieg im Halbfinale des Nierspokals, zog der Spielverein als Titelverteidiger erneut ins Finale ein.
Der TuS Keyenberg erwies sich als tapfer kämpfender und fairer Gegner, doch waren die Mittel des C-Ligisten zu limitiert eine hochmotivierte Truppe aus Wickrathberg zu schlagen.
Hochkonzentriert und diszipliniert traten die Jungens aus dem Gladbacher Süden auf und zeigten, wie man einem klassentieferen Verein begegnen muss, um von Beginn an dominant zu sein.
Ein frühes Tor durch David Landow, der in blendender Spiellaune war, tat sein Übriges.
Mit dem ersten Angriff, zappelte der ball nach 2 Minuten schon sehenswert im Netz.
Danach brannte der SVW ein kleines Feuerwerk ab und bis zur 14. Minute hatte David Landow einen lupenreinen Hattrick erzielt.
Damit war der Drops schon früh gelutscht, doch Spielfreude und Tempo blieben gewahrt.
Beste Möglichkeiten wurden vergeben, oder vom aufmerksamen Keyenberger Torhüter vereitelt. Lediglich Lutz Hähle erhöhte nach 30 Minuten noch auf 4:0.
In der zweiten Halbzeit wurde munter gewechselt und das Tempo ein wenig herausgenommen. Dazu wehrte sich der TuS nach Kräften, so dass David Lammertz nur noch das 5:0 erzielen konnte.
Allerdings gab es auch keinen Grund, die Jungens vom dreimaligen Titelträger zu demontieren. Eine sympathische Truppe, der man nur viel Erfolg in der Kreisliga C wünschen kann.
Der SVW wartet nun auf den Finalgegner, um das Ziel Titelverteidigung zu realisieren.
Allerdings dürfte zu diesem Vorhaben eine erneute Leistungssteigerung von Nöten sein.
Bis hierher allerdings, hat der SVW alles richtig gemacht.